Rosalia hat sich später auch für unsere Arbeit mit Sensitiven und Medien interessiert. Den beiden für mich so wichtigen Frauen aus Wien also Gratulation zum Hundertzwanzigsten!
In meinem letzten Newsletter hatte ich um Rückmeldungen gebeten. Tatsächlich haben sich ein paar wenige die Mühe gemacht zu antworten. Herzlichen Dank dafür. Nachdem ich weder Reklamationen noch Verbesserungsvorschläge erhalten habe, nehme ich an, dass Sie alle mit unserem Angebot zufrieden sind. Zeigen Sie uns das doch bitte auch, indem Sie sich zu unseren Veranstaltungen anmelden und uns weiterempfehlen.
Letztes Jahr im Februar übten wir im «Zirkel» (der Übungsgruppe für mediale Sensitivität) das Zeichnen von Portraits von Jenseitigen. Angelika machte eine Zeichnung für mich, die ich spontan nicht einordnen konnte. Eine ihrer Angaben dazu war: «Ich habe eine Pistole wahrgenommen, und hatte den Eindruck, er hat sich damit das Leben genommen.» Da es nur eine Person gibt, von der ich wusste, dass sie sich erschossen hat, und die ich kannte, vermutete ich, es müsse sich wohl um diesen Mann handeln. Ich setzte mich mit seiner Tochter in Verbindung und fragte sie, ob sie mit der Zeichnung und den Angaben von Angelika etwas anfangen könne. Da Angelika keine «Botschaft» empfangen hatte, gab ich drei mögliche Gründe an, warum sich Jenseitige erfahrungsgemäss melden:
Wenn die betreffende Person entweder
a) sich gerade kürzlich mit dem Verstorbenen beschäftigt hat (in Gedanken, Fotos angesehen, über ihn mit jemandem gesprochen hat oder so etwas),
b) im Moment Unterstützung nötig hat (emotional, gesundheitlich oder in einer Lebenssituation) oder
c) zu dieser Zeit ein wichtiges Datum hat (einen Geburtstag, Hochzeitstag oder so) an das der Verstorbene ebenfalls denkt.
Da die angefragte Person die Möglichkeiten a) und b) bereits beim ersten Kontakt ablehnte, nahm ich an, dass es der kurz bevorstehende Geburtstag war, um den es ging. Ich wollte aber noch genauere Angaben. Daraufhin erhielt ich die folgende freundliche, aber eindeutige Erklärung: Es freut mich, von dir zu hören, dass es dir gut geht, aber ich sehe keinen Sinn darin, einen Kontakt zu meinem vor über 40 Jahren verstorbenen Vater zu suchen.
Mit herzlichen Grüssen
Das war vor etwas mehr als einem Jahr. Dieses Jahr im Mai las ich «zufällig» in der Zeitung die Todesanzeige meiner Bekannten. Nun frage ich mich natürlich: Suchte der Vater vielleicht einen Kontakt zu seiner Tochter, weil er schon mehr wusste? War doch irgendetwas los, und sie wollte es mir nur nicht sagen?
Wir werden es wohl nicht mehr erfahren. Aber eigenartig erscheint es mir schon. Und es zeigt mir, dass wir Hinweise aus der geistigen Welt nicht ignorieren sollten.
Kontakte zu Jenseitigen können Sie auch im Juli mit Simone Rüegsegger wieder erleben. Richard Schoeller, der im August kommen sollte, musste seinen Besuch auf November verschieben, da er seiner Nichte versprochen hatte, ihre Hochzeit zu leiten. Nun musste wegen einer schweren Erkrankung der Schwiegermutter die Hochzeit auf den August vorverlegt werden – und wir mussten Richard auf später verschieben. Wir werden uns als Ersatz für den August noch etwas Besonderes einfallen lassen.
Sie können sich auch für Angelikas Zirkel zum Mitmachen anmelden oder für unsere mediale Ausbildung. Wir freuen uns jedenfalls, wenn Sie unsere Angebote (siehe weiter unten) nutzen, und wünschen Ihnen einen guten Sommer.
Mit herzlichen Grüssen vom ganzen Amanar-Team
Matthias Güldenstein