Der kleine Finger gehört zu Merkur, und darunter, auf dem Merkurberg, ist ein Redner dargestellt.
Der Ringfinger ist der Finger des Apollo, des Gottes der musischen Künste. Deshalb spielt auf dem Apolloberg ein Jüngling auf einer Leier. Apollo wird aber auch dem Sonnengott gleichgesetzt; der Ringfinger ist also der Sonnenfinger.
Auf dem Mittelfinger hat eine Sense den Ballon zerstört, an dem ein Korb mit zwei Menschen hängt. Ihm ist der Schicksalsplanet Saturn zugeordnet. Zu Saturn gehört auch das Reich der Steine, wie der Arbeiter auf dem Saturnberg zeigt.
Daneben huldigen Menschen dem Gott Jupiter. Dem Zeigefinger und seinem Berg darunter entspricht die Energie des Jupiter.
Das Liebespaar trifft sich auf dem Venusberg, dem Daumenballen, zu dem die Venuskraft gehört.
Ich will hier nicht alle Zuordnungen aufzählen. Was mir aber neu war, ist, was Frau Maiwald von dem Handanalysten Richard Unger berichtete. Der Amerikaner studierte alle ihm zugänglichen Bücher über Handlesen und forschte an Universitäten nach medizinischen Untersuchungen zu den Handlinien und Papillarmustern, wie wir sie auf unsern Fingerkuppen haben. Es ist schon lange bekannt, dass diese Fingerabdrücke für jede Person einzigartig sind – daher verwendet sie ja die Polizei zur Identifikation. Diese Muster bilden sich schon sehr früh beim werdenden Kind im Mutterleib und verändern sich nicht mehr. Das gab Richard Unger die Idee, dass diese Fingerabdrücke bei jedem Menschen seine ureigenste Lebensaufgabe abbilden. Aus diesem Gedanken und seinen Studien an Tausenden von Händen entwickelte er seine psychologische Handanalyse.
Kurz bevor ich mir diesen Zoom-Vortrag anschaute, lernte ich den Musiker und Handanalytiker Martin Wyss kennen. Er hatte uns angefragt, ob wir an der psychologischen Handanalyse Interesse hätten. Da Eva und ich uns früher sehr mit dem Handlesen nach Susanne Oswald beschäftigt hatten und mit Susanne zusammen und später alleine Handlesekurse gaben, war ich sehr interessiert, Martin und seine Arbeit kennenzulernen. Martin erklärte uns, dass er bei Pascal Stoessel gelernt hatte.
Der Schweizer Pascal Stoessel hat sich bei Richard Unger ausbilden lassen – und so kamen für mich einzelne Puzzle-Teile zu einem Ganzen zusammen. Wenn Sie sich auch dafür interessieren, was Ihre Hand über Ihr Lebensthema und ihr Potential dazu erzählen kann, dann kommen Sie doch zum Vortrag mit Martin Wyss. Er wird später bei uns auch Privatsitzungen zur psychologischen Handanalyse anbieten.
Ich finde Hände und was sie uns alles erzählen etwas ganz wunderbar Schönes und Spannendes. Lange, bevor ich etwas von Handlesen wusste, schon als Kind und Jugendlicher habe ich immer auf die Hände von Leuten geschaut, die mir begegneten. Ganz spontan waren mir diese Hände und damit auch deren Besitzer sympathisch, oder auch weniger. Natürlich war das damals ganz subjektiv und unreflektiert, aber die Faszination für Hände ist geblieben. Und durch meine Vorliebe für Kriminalromane haben mir natürlich die Fingerabdrücke auch immer schon etwas gesagt. Nur bekommen jetzt diese «Fingerprints» durch Richard Unger noch eine ganz andere, viel tiefgreifendere Bedeutung.
Lassen Sie sich von dieser und unseren vielen anderen Veranstaltungen, die sie unten aufgeführt finden, dazu anregen, ins Amanar Zentrum zu kommen. Bitte melden Sie sich möglichst frühzeitig an, damit wir Sie über allfällige Verschiebungen oder Änderungen auf dem Laufenden halten können.
Einen schönen Ersten August mit möglichst wenig Knallerei wünschen wir Ihnen und uns, und hoffentlich bis auf bald, herzlich
Matthias Güldenstein und das ganze Amanar-Team